Radikales Glück in Zeiten des Wandels


2009 sagte der Dalai Lama in Frankfurt einen schlichten Satz, der mich seitdem tief beschäftigt. Er sagte: "Wenn du glücklich werden willst, musst du dein Leben dementsprechend ändern." Die Frage, die dieser einfache Satz in mir auslöste war: "Bin ich wirklich bereit mein Leben zu ändern um glücklich zu sein?"

Heute sage ich: ja, ich bin bereit radikale Verantwortung zu übernehmen. Und ja, ich ändere mein Leben dementsprechend. Wie ich dabei lernen durfte, bedeutet Veränderung zum einen, Dinge wegzulassen, die einen nicht vorwärtsbringen und zum anderen, Dinge zu tun, die einen heilsamen Charakter besitzen: 

Ich fokussiere mich also weniger auf das, was bei anderen nicht funktioniert, sondern konzentriere mich auf das, was mich und andere zum leuchten bringt. 
Ich schaue mir an: Was brauche ich wirklich für ein glückliches Leben? Und was hält mich davon ab? Was ist wesentlich? Und was ist es nicht?
Ich verzichte auf ungesunde Nahrung und höre stattdessen auf die Signale meines Körpers. Was macht ihn glücklich? Was macht ihn friedlich?
Ich erkenne die Kostbarkeit des Augenblicks: Meine Kinder zum Lachen bringen, ist das größte Geschenk für mich in dieser Zeit.
Ich erkenne die alltäglichen Gelegenheiten, ein gebendes Herz zu entwickeln. Ein Lächeln kann eine Brücke sein, die unsere Leben miteinander verbindet. 
Ich gehe in die Stille und lerne den Geist kennen. Wie funktioniert er? Was macht ihn ruhig und geschmeidig? 

In der buddhistischen Lehre heißt es, dass wir - als Praktizierende des großen Glücks - den höchsten Segen erlangen werden, wenn wir uns bereit erklären, die Verantwortung für unser Leben zu übernehmen:


"Die solches sich erwirkt,
sind unbesiegt auf jede Weise,
sie wandeln überall im Glück.
Dies ist für sie das höchste Heil."





Wenn du mehr darüber erfahren willst: iBuddhismus. Kreative Bodhisattvas zwischen Facebook und Hingabe. Ein Buch für den Wandel.


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